Rocco Vargas 5: Der dunkle Wald

Von Daniel Torres

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Nach über 15 Jahren die Fortsetzung des wunderschönen Science-Fiction Pop-Märchens

Beschreibung

Nach über 15 Jahren die Fortsetzung des wunderschönen Science-Fiction Pop-Märchens, in dem sich der Weltraumheld Rocco Vargas neuen Gefahren stellen muss.

48 Seiten, Farbe, Hardcover

Presse zu „Der dunkle Wald“

Mit Retro in die Zukunft: Daniel Torres‘ Comic-Held Rocco Vargas
So glamourös, so nostalgisch kann die Zukunft aussehen! Wenn der große, breitschultrige Dandy Rocco Vargas mal nicht im Liegestuhl am Pool herumsitzt oder im Smoking in einer Art-déco- Cocktailbar mit samtseidigen Frauen flirtet, dann braust er im Mantel und mit Hut und in einem bauchig eleganten Straßenkreuzer durch die Galaxis. In den frühen achtziger Jahren schickte Daniel Torres seinen Helden zum ersten Mal durch eine Science-Fiction-Welt, die so aussah, als wäre sie von Couturiers, Designern und Architekten der dreißiger und vierziger Jahre entworfen und ausstaffiert worden. Mit diesem Kniff gelang es dem spanischen Comic-Künstler, noch einmal mit der Naivität der alten Science-Fiction-Abenteuer von Buck Rogers oder Flash Gordon zu spielen und sich gleichzeitig im ironischen Zitieren dieser Abenteuer als postmoderner Comic- Autor zu etablieren. In seinem neuen Abenteuer „Der dunkle Wald“ (Edition 52, Wuppertal, 58 S., 29,80 Mark), von Torres gezeichnet im Jahr 2000, von Rocco erlebt im Jahr 1986, steckt der Held sein kantiges Kinn immer noch einer Zukunft entgegen, in der Frauen breite Hüften, Frisuren und Make-up tragen, gerade so, als hießen sie Claudette Colbert oder Bette Davis. Und noch immer schaut man sich gern diese bunten, glamourösen und verspielten Panels an. Und noch immer ist man fasziniert von diesem späten Ligne-Clair-Zeichenstil, der sich nicht mehr so zackig gibt wie bei den ersten Auftritten von Rocco Vargas, der etwas weicher und runder, ja, man könnte fast sagen: älter geworden ist, sodass Rocco Vargas nun gar nichts mehr zu tun hat mit Postmoderne oder Avantgarde, sondern einfach ein Mann ist, der seinen Stil gefunden hat und ihn pflegt. Und das Clark-Gable-Bärtchen, na, das steht ihm einfach. (RKo, Süddeutsche Zeitung, Nr. 159/2001)

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